Eine neue Herausforderung-vollwertig

 

Eine neue Herausforderung-vollwertig

27.12.2014

Vor genau 2 Jahren am 2ten Weihnachtstag, habe ich entschlossen mich vegan zu ernähren. Ich habe Wochen vorher bereits das Internet unsicher gemacht. Mich überall eingelesen. Am 2ten Weihnachtsabend war ich meinem Mann dann nochmal im Maredo essen. Ich bestellte mir Lachsfilet, Gambas, Spinat und Pommes. Köstlich! Am nächsten Morgen begann ich mit meinem ersten veganen Frühstück.

Gestern war wieder der 2te Weihnachtsabend und ich war mit meinem Mann wieder im Maredo essen. Bestellt habe ich mir einen Salat vom Buffet, einen sehr leckeren Gemüse-Spieß und Pommes. Köstlich! Heute ist der nächste Morgen und ich habe mich entschlossen in Zukunft noch ein wenig mehr auf meine Ernährung zu achten. Vollwertig soll es sein. Ohne zusätzlichen Schnickschnack auf den Zutatenlisten der Lebensmittel. Ich habe mir eine gute Getreidemühle gekauft (ist aber noch nicht da) und werde somit auch kein gemahlenes Mehl mehr kaufen. Ich kaufe mir frische Getreidekörner und werde diese dann immer portionsweise, wie ich es gerade benötige frisch mahlen. Mein erstes leckeres Frühstück habe bereits hinter mir. Ihr findet es unter der Rubrik “Frühstück”.

Ich halte dich hier zwischenzeitlich auf dem Laufenden.

29.12.2014

So, die ersten 2 Tage sind vergangen und ich habe mich wirklich so natürlich wie möglich ernährt. Ich stellte fest, dass es für mich gar keine so große Umstellung sein wird, da ich ja grundsätzlich schon ein wenig auf das achte was ich in meinen Einkaufswagen lege. Also Dosengemüse und Fertiggerichte gibt es schon seit 2 Jahren nicht mehr bei mir. Da meine bestellte Getreidemühle noch nicht da ist, behelfe ich mir im Moment mit einer elektrischen Kaffeemühle. Ich schütte morgens immer eine Handvoll Dinkelkörner hinein und mache mir daraus 3 kleine Brötchen. Da meine Kaffeemühle die Körner nicht ganz so fein mahlt sind meine Brötchen auch dementsprechend körnig. Was aber bei Vollkornbrötchen nichts ausmacht, da sie ja nie so fluffig sind wie Weizenbrötchen. Sie sind auf jeden Fall sehr lecker! Mit Kuchen backen muss ich allerdings dann doch auf meine Getreidemühle warten da ich dafür schon ganz feines Mehl benötige.

Gestern Abend bin ich dann allerdings doch in die” Zuzatzfalle” getappt! Es gab einen Tomatensalat mit frischer Mango, dazu ein Orangen-Dressing, außerdem selbstgemachte Gemüsebratlinge und Kartoffel-Ecken aus dem Backofen. Bis hierhin schon mal ganz gut, aber dann habe ich wie gewohnt zu der Ketchup-Flasche gegriffen und mir auch gar keine Gedanken gemacht. Erst als ich den Tisch abräumte und die Ketchup-Flasche wieder in der Hand hatte, drehte ich sie um, um das Etikett zu lesen.Ja und da war es dann “Citronensäure”.Darauf wollte ich ebenfalls verzichten. Das Wort hört sich so gesund an, weil man denkt das da frische Zitrone drin ist. Dem ist allerdings nicht so. Citronensäure hat rein gar nichts mit frischer Zitrone zu tun. Es wird künstlich hergestellt und dient unter anderem als Konservierungsstoff. Das heißt natürlich für mich, das ich mir meinen Ketchup in Zukunft selber machen werde. Wird wohl so schwer nicht sein.

06.01.2015

10 Tage sind jetzt vergangen.Ich fühle mich gut. Allerdings jetzt nicht so, wie als ich damals auf vegan umgestellt habe. Da habe ich spürbar körperliche Veränderungen an mir feststellen können. Zum Beispiel Gewichtsabnahme, kein Völlegefühl mehr,kein Sodbrennen, keine Erkältungen…usw. Diesmal ist es eher ein Gefühl des Wohlfühlens vom Kopf her. Also ich weiß das ich möglichst alle Zusatzstoffe/Schadstoffe aus meinem Körper lasse. Und das gibt mir ein sehr gutes Gefühl. Ich stelle fest, das ich gar nicht so viele Zutatenlisten im Supermarkt lesen muss, da ich erst gar nicht das Bedürfniss habe mir etwas abgepacktes zu kaufen. Sonst habe ich mir schon mal ein paar Plätzchen aus dem Supermarkt mitgenommen, aber darauf verzichte ich jetzt. Denn in all den Plätzchen sind Zutaten enthalten die ich mir einfach nicht mehr zufügen möchte. Ich backe 2 bis 3 mal die Woche ein paar Plätzchen für meinen Mann und mich. So habe ich immer etwas Süßes zu meinem Nachmittagstee und weiß auch noch was darin ist.Gerne würde ich auch noch meinen Zucker streichen, aber das fällt mir sehr schwer, da ich dann auf meine Plätzchen verzichten müsste. Naja, vielleicht irgendwann…

16.01.2015

3 Wochen ist es jetzt her mit meinem guten Vorsatz.Nach wie vor geht es mir sehr gut. Ich habe versucht etwas mehr auf meinen Zuckergehalt zu achten und muss feststellen, das der gar nicht so hoch ist, wie ich vermutet habe. Meinen Tee trinke ich ja grundsätzlich ohne Zucker. Oh, an dieser Stelle möchte ich mal kurz einen Schwenker in die Vergangenheit machen. Da fällt mir nämlich gerade etwas zu meinem Tee ein. Vor etwa 10 Jahren, habe ich immer Tee mit 1 gehäuften TL Zucker oder manchmal auch 1 Süßstoff getrunken. Damals hatte ich schon hin und wieder so Anwandlungen mal etwas an meiner Ernährung zu ändern. Ich wusste nur nie so genau was. Eine Idee war es, meinen Zucker aus dem Tee zu lassen.

Also beim nächsten Tee aufgießen habe ich keinen Zucker rein gegeben. Grässlich, kann ich nur sagen.Ich habe ihn weg geschüttet und mir einen neuen aufgegossen. Aber statt einen geh. TL nur einen gestr. TL genommen.War dann auch gut. Nach ein paar Tagen fand ich meinen Tee genauso lecker wie sonst und habe den Zucker auf 1/2 Tl reduziert. War erst gewöhnungsbedürftig, aber nicht grässlig. Ich habe mich daran gewöhnt und der nächste Schritt war dann, den Zucker nochmal ganz weg zu lassen. Auch wieder etwas gewöhnungsbedürftig aber auch nicht so grässlig wie beim ersten Mal. Nachdem ich dann Wochenlang meinen Tee ohne Zucker getrunken habe, wollte ich mal testen wie es ist, wenn ich wieder 1 TL Zucker zugebe. Was soll ich euch sagen, ich habe ihn weggeschüttet weil er für mich plötzlich ungenießbar süß war. Daran sieht man ganz deutlich das wir unsere Geschmacksnerven durchaus auf etwas gesünderes umpolen können. Aber eben nicht von jetzt auf gleich, sondern nach und nach.

Und so glaube ich ist das auch mit meinem Zucker den ich in meiner Nahrung reduzieren möchte. Ich kann nicht von jetzt auf gleich keinen Zucker mehr in meine Plätzchen geben. Mir persönlich bekommt es besser wenn ich einfach statt 100 g Zucker nur noch 80 g Zucker in meinen Teig gebe. Das schmeckt immer noch süß, aber ich habe für mich ein gutes Gefühl weil ich weiß, das es 20 g weniger sind als sonst. Ich möchte nicht alles so extrem streng sehen, denn das bekommt meinem Gemüt sonst nicht.Da ich schon nichts abgepacktes und fertig verarbeitetes mehr kaufe, fällt ja schon ein ganze Menge Zucker weg. Süße Getränke nehme ich auch nicht zu mir und die Süße in meinem Gebäck bestimme ich selber. Ich glaube damit kann ich prima leben. Beim nächsten post berichte ich mal etwas genauer über meine neue Getreidemühle.

29.01.2015

Etwas mehr als 5 Wochen sind es jetzt und alles ist gut. Ich bin sehr zufrieden mit mit mir.Wie ich einige Zeilen zuvor schon erwähnt habe, habe ich mir eine Getreidemühle zugelegt. Sie ist fast täglich bei mir im Einsatz. Am liebsten backe ich mir morgens schon mal ein leckeres Brot aus dem frisch gemahlenem Mehl. Oder aber ich schrote es Abends einfach, gebe etwas Wasser darauf und lass es über Nacht stehen. Am nächsten Morgen kommen dann Früchte  und 1 Löffel Erdnuss-Mus dazu und fertig ist mein Müsli.  Etwa 2 mal die Woche backe ich Kuchen oder Plätzchen. ihr wisst ja, auf meinen Nachmittagskeks kann ich einfach nicht verzichten.(Möchte ich auch gar nicht).Ich bin mir nicht sicher ob es erwähnenswert ist, aber ich habe in den 5 Wochen 1 Kilo an Gewicht verloren. Da ich für meine ersten 13 Kilo auch 1 ganzes Jahr gebraucht habe, ist das ein guter Anfang.

Ich denke nicht das es daran liegt das ich keine Zusatzstoffe Konservierungsstoffe und E- Nummern mehr zu mir nehme, sondern eher daran, das in diesen Fertigprodukten auch Zucker und Fette in ausreichender Menge vorhanden sind. Da ich dieses Produkt z.B. Ketchup oder verpackten Kuchen/Kekse durch diese Zusatzstoffe komplett meide, meide ich ja gleichzeitig auch die “dickmachenden” Zutaten darin. Das heißt wenn ich vorher noch 4 mal im Monat Kekse und 8 mal im Monat Ketchup gegessen habe, fällt das jetzt komplett weg. Das mit den Zusatzstoffen fällt mir auch irgendwie gar nicht schwer, das ist mittlerweile schon normal. Anfangs habe ich im Supermarkt noch Zutatenlisten gelesen.

Habe aber schnell festgestellt, das fast überall etwas drin enthalten ist , also mehr noch als tierische Zutaten, und somit schau ich mir gar keine Listen mehr an, da ich erst gar keine verarbeiteten Lebensmittel mehr kaufe. Ich weiß nicht, vielleicht gibt es 1 oder 2 Dinge die verpackt sind, aber selbst die fallen mir gerade nicht ein. Also nicht erwähnenswert. Wenn du jemand bist, der sowieso schon täglich frisch kocht, dann versuche doch auch mal auf diese Zusatzstoffe zu verzichten. Du wirst merken das es gar nicht so schwer ist.