Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Dies ist mein erster Beitrag, aber ich werde meinen Bericht hier regelmäßig weiterführen. Wenn du also auch Interesse hast, den Zucker aus deiner Ernährung zu streichen und wissen möchtest, wie es einem dabei so ergeht, dann schau einfach zwischendurch mal hier bei mir vorbei. Ich freue mich, wenn ich hier nicht so alleine bin.

Heute, 11.11.2015

ist mal wieder so ein Tag. Der Wille, auf Zucker zu verzichten ist schon so lange in meinem Kopf präsent. Immer wieder befasse ich mich mal mehr, mal weniger mit dem Gedanken den Zucker aus meinem Speiseplan und Leben zu verbannen. Er tut mir in keinster Weise gut. Es ist wie eine Droge, die mir täglich, manchmal stündlich signalisiert, das ich sie brauche. Ich möchte mich aber nicht von einem ” Lebensmittel” derart unter Druck setzten und schon gar nicht mein Leben bestimmen lassen.

Es ist doch immer das Gleiche, ich nehme mir vor, ab nächsten Monat zu beginnen meine Ernährung zu ändern. Oder nächsten Montag, bestenfalls ab Morgen! Niemals sagen wir, wenn wir schon zuckerhaltig gefrühstückt haben, ich fange jetzt sofort an! Ich starte aber genau diesen Versuch jetzt und heute! Es ist jetzt 10.25 Uhr und ich habe bereits um 8 Uhr das ungesündeste Frühstück zu mir genommen, was man zu sich nehmen kann. Zwei Baguettebrot-Scheiben mit Auberginen-Aufstrich und 1 Stück gedeckte Apfeltorte (gestern selbst gemacht).

Normalerweise würde ich jetzt wieder sagen: Ab Morgen früh fange ich an etwas zu verändern. Heute ist es anders. Ich habe mich jetzt gerade dazu entschlossen, sofort etwas zu ändern. Ich muss nicht bis Morgen warten nur weil ich bereits das Frühstück vermasselt habe. Ich kann jederzeit neu beginnen. Um jede Tageszeit und es spielt gar keine Rolle, was ich 2 Stunden vorher bereits gegessen habe. Das Jetzt, ist das was zählt!

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Für mich gibt es zwei Gründe auf den Zucker ver­zich­ten zu wol­len. Ers­tens, ich möchte mich noch etwas gesün­der ernäh­ren als ich es ja bereits mit mei­ner pflanz­li­chen Ernäh­rung bereits mache. Zwei­tens, erhoffe ich mir ein klein wenig Gewichts­ver­lust. Ich habe allein durch meine Umstel­lung auf vegan bereits 13 Kilo an Gewicht ver­lo­ren, habe aber seit 1 Jahr einen Still­stand. Um also mein Gewicht wei­ter zu redu­zie­ren, müsste ich in mei­nen Gewohn­hei­ten wei­tere Ver­än­de­run­gen vor­neh­men.

Da ich grund­sätz­lich ein süßes Schle­cker­mäul­chen bin, also süße Back­wa­ren sehr mag, fällt mei­nem Kör­per es schon recht schwer, wei­tere Kilos pur­zeln zu las­sen. Und da ich weiß, wie unge­sund die­ser Zucker ist, möchte ich mir selbst bewei­sen dass ich es schaf­fen werde, etwas zu ver­än­dern.

Jetzt fragt Ihr euch viel­leicht, wel­chen Zucker ich spe­zi­ell mei­den möchte? Auch dazu habe ich mir natür­lich meine Gedan­ken gemacht, und das nicht erst seit heute. Ich werde den indus­tri­el­len wei­ßen Haus­halts­zu­cker, den wir alle täg­lich ver­wen­den, strei­chen. Außer­dem ver­zichte ich auf: brau­nen Zucker, Roh­rohr­zu­cker, Aga­ven­dick­saft, Süß­stoffe aller Art .…..und was es sonst so alles gibt. Ich werde wenn nötig, meine Gerichte mit Dat­teln oder fri­schen Früch­ten süßen, sonst nichts.

Heute ist Tag 3 !

Nun, die letz­ten bei­den Tage haben mir jetzt erst­mal nichts aus­ge­macht, es war auch nicht schwie­rig. Ich habe mir zum Früh­stück jeweils einen Salat zube­rei­tet. Nur von ein­fa­chem Salat werde ich aber nicht unbe­dingt satt, also habe ich schon dar­auf geach­tet, dass ich sät­ti­gende Zuta­ten hin­ein­gebe.

Mein Salat bestand aus: Paprika, Früh­lings­zwie­beln, Avo­cado, Apfel, Gra­nat­ap­fel, fri­sche Cham­pi­gnons und dazu ein Öl/Essigdressing. Durch die Avo­cado war der Salat schon mäch­tig. Zwi­schen­durch wenn ich Appe­tit bekam hatte ich mich noch an Obst und Nüsse gehal­ten. Übri­gens habe ich seit ein paar Tagen den Gra­nat­ap­fel für mich ent­deckt! Wenn der schön reif ist, ist der ein­fach himm­lisch. Abends gab es dann eine ganz nor­male warme Mahl­zeit. Beim Kochen ver­wende ich ja in der Regel sowieso kei­nen Zucker.

Also bis hier­her war ja alles gut, aber wer mich ein wenig näher kennt, weiß, dass ich nach­mit­tags immer meine Tasse(n) Tee trinke. Und die hätte ich dann bit­te­schön aber mit einem Plätz­chen. Und hier kom­men wir zu mei­nem ers­ten Hin­der­nis. Ich möchte nicht 30 Tage auf mei­nen gelieb­ten Keks ver­zich­ten, also was habe ich die letz­ten bei­den Tage wohl in mei­ner Küche ange­stellt? Rich­tig, nach einem pas­sen­den Keks­re­zept gesucht.

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Ich habe einen Teig mit sehr weni­gen Zuta­ten genom­men und ihn mit Dat­teln gesüßt. Bei mei­nem ers­ten Ver­such, waren die Plätz­chen zwar ok, aber ziem­lich geschmacks­neu­tral und nach 20 Min. Back­zeit, was ja eher unty­pisch für Plätz­chen ist, hatte ich den Ein­druck, sie wären innen noch nicht durch­ge­ba­cken. Ich habe also dann ges­tern einen zwei­ten Ver­such gewagt. Ich habe etwas mehr Aroma und gering­fü­gig mehr Dat­tel­-Mus hin­zu­ ge­ge­ben. Als ich sie dann aus dem Ofen genom­men habe, habe ich sie erst­mal voll­stän­dig aus­küh­len las­sen. Dann beim Pro­bie­ren, sah es wie­der so aus, als wenn sie im Inne­ren nicht durch wären. Was sich aber als Irr­tum her­aus­stellte. Das dunkle im Inne­ren der Plätz­chen war die Farbe des Dat­tel­mu­ses. Mein Nach­mit­tag war geret­tet, mein Keks war geschaf­fen!

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Nicht ganz so süß, aber für mei­nen Geschmack genau rich­tig.

So, jetzt noch etwas ande­res, was ich auch noch erwäh­nen möchte ist fol­gen­des: Ein ganz nor­ma­ler Tag sieht essens­tech­nisch bei mir so aus, dass ich mor­gens Brot oder Bröt­chen mit Auf­strich (süß oder herz­haft) zu mir nehme. 2 Stun­den spä­ter habe ich Hun­ger und suche in mei­ner Küche bereits nach etwas Ess­ba­rem. Viel­leicht 2–3 Kekse, viel­leicht noch eine Scheibe Brot. Gegen Mit­tag koche ich mir dann eine Klei­nig­keit. Oft sind es Nudeln mit einer Toma­ten­sauce oder mit Gemüse. Und was mir schon sehr lange auf­ge­fal­len ist, das wenn ich Nudeln esse, möchte ich direkt im Anschluss immer etwas Süßes haben. Was ich natür­lich dann auch nehme.

Dann kommt einige Zeit spä­ter mein Tee­-Ri­tual mit Plätz­chen. Wenn ich dann zwi­schen­durch noch­mal Hun­ger ver­spüre halte ich mich an Obst. Abends gibt es dann eine warme Mahl­zeit. Wenn es beson­ders gut ist, auch Nach­schlag. Also, so sieht ein gewöhn­li­cher Tag bei mir aus. Aber jetzt, in den weni­gen Tagen habe ich eine fas­zi­nie­rende Ent­de­ckung an mir gemacht. Ich habe nach mei­nem Salat­früh­stück sehr lange gar nicht ans Essen gedacht, weil ich gar kei­nen Hun­ger hatte. Und dadurch, dass ich den Rest des Tages, also bis zum Abend­es­sen auch nur Obst und Nüsse geges­sen habe, habe ich kei­nen Hun­ger ver­spürt. Wenn ich an die­ser Stelle also in mich hin­ein­hor­che, würde ich fast sagen, es könnte am Zucker lie­gen.

Denn bei mei­nem übli­chen Tages­ab­lauf nehme ich von mor­gens an ja in irgend­ei­ner Form stän­dig Zucker zu mir. Zu jeder Mahl­zeit sozu­sa­gen. Das würde bedeu­ten, sobald der Kör­per den Zucker abge­baut hat, ver­langt er nach mehr. Und das ist dann das Appe­tit­ge­fühl. Wenn ich mei­nem Kör­per die­sen zusätz­li­chen Zucker nicht zufüge, scheint er auch kein Ver­lan­gen danach zu haben. Ob das nun 100%ig auch so ist, das weiß ich nicht, aber es fühlt sich im Moment genauso an.

Nor­ma­ler­weise gehöre ich zu den Men­schen die sehr lang­sam an Gewicht ver­lie­ren. Ich habe in die­ser kur­zen Zeit bereits 900 g ver­lo­ren. Das liegt aber nicht in ers­ter Linie daran, dass ich jetzt den Zucker meide, son­dern viel mehr daran, dass ich auto­ma­tisch sehr wenig esse weil kein Hun­ger­ge­fühl auf­kommt. Ich werde die nächs­ten Tage alles an und in mir genau­es­tens beob­ach­ten und ganz bald mei­nen Bericht an die­ser Stelle wei­terfüh­ren.

Hier kommst du zu meinem Rezept Plätzchen ohne Zucker

1 Woche ist geschafft!

War gar nicht so schwer, wie ich dachte. Was ich ja sehr beeindruckend finde, ist die Tatsache, dass ich mit sehr wenig Essen über den Tag auskomme ohne dass ich Hunger verspüre. Vor 1 Woche noch, bin ich mit knurrendem Magen morgens wach geworden, und das Erste was ich mir gemacht habe, war mein Frühstück. Jetzt steh ich morgens auf und trinke nur 2 Tassen Tee. Etwa nach 2 Stunden bekomme ich dann Hunger. Ich habe mir in dieser Woche erst einmal ein süßes Frühstück in Form von Müsli, mit frischem Obst und Mandel-Mus gemacht. ansonsten stelle ich im Moment für mich fest, dass ich eher etwas Herzhaftes möchte. Entweder mache ich mir dann einen richtig großen Salatteller mit Öl/Essig-Dressing oder ich fange schon morgens an mir eine Linsensuppe oder ähnliches zu kochen. Wenn ich dann also gefrühstückt habe, bin ich echt lange satt.

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Meistens bekomme ich dann ab ca. 15 Uhr wieder Hunger. Das ist dann eigentlich die Zeit wo ich sonst meinen Tee getrunken habe und einen Keks dazu brauchte. Seit 3 Tagen habe ich gar kein Verlangen mehr danach. Wirklich erstaunlich! Stattdessen brate ich mir verschiedene Gemüsesorten in Öl und esse eine ordentliche Portion davon. An dieser Stelle finde ich, hört sich das schon fast wie eine Diät an. Das heißt, den Appetit den ich noch vor 1 Woche alle paar Stunden hatte und den ich dann auch gestillt habe, hat einfach nur mit dem Zucker in der Nahrung zu tun. Also je mehr Zucker ich esse, umso mehr Appetit habe ich. Mein Mann isst recht viel Süßes, besonders abends, aber ich kann ihm dabei ohne Probleme zusehen, denn ich habe absolut kein Verlangen auf irgendetwas Süßem. Ich bin selbst ein wenig, oder nein eher sehr überrascht wie mein Körper reagiert.

Ach ja, hätte ich fast vergessen zu erwähnen, gestern bin ich doch tatsächlich in die Zuckerfalle geraten. Ich habe mir mein Salatdressing mit Senf zubereitet. Tja, und in Senf ist nun mal Zucker enthalten. Ok, ich hab’s natürlich überlebt, aber ein wenig geärgert hat es mich schon. Man muss schon ziemlich aufpassen was man so zu sich nimmt. Ich kaufe ja keine Fertiggerichte oder auch sonst sehr wenig Verpacktes oder verarbeitetes aber das ein oder andere benötigt man halt doch. Wie zum  Beispiel Senf!

Also bis hierher sei mal zusammengefasst gesagt, dass ich mich sehr gut fühle und sehr wenig Hunger verspüre. Die Waage sagt jetzt 1,2 Kilo weniger. Ob sich noch mehr bemerkbar machen wird, ihr werdet es erfahren.

Heute ist Tag 12 !

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Bevor ich mit diesem Experiment begonnen habe, habe ich mich natürlich im Netz weitestgehend schlau gemacht, was Zuckerverzicht so alles bewirken kann. Da ist die Rede von anfänglichen Kopfschmerzen, schlechter Laune, Gereiztheit, Heißhunger-Attacken, nachher dann schwenkt es um zu Ausgeglichenheit, bessere Haut, viel Energie, Gewichtsverlust und ich weiß nicht was sonst noch so alles. Die wenigsten Punkte davon treffen auf mich bisher zu. Negatives, wie Kopfschmerzen oder Gereiztheit…..  kann ich bislang überhaupt nicht feststellen.

Einen kleinen Gewichtsverlust von heute aktuell 1,6 Kilo zeigte mir meine Waage heute an. Das freut mich natürlich. Heißhunger habe ich bis jetzt auch noch nicht gehabt. Gestern ist mir allerdings etwas passiert, was ich auch dann gleich ein bisschen bereut habe. Ich war gestern auf einer Thermomix-Vorführung eingeladen. Und wer von Euch schon mal daran teilgenommen hat, weiß auch, dass die Speisen die vorgeführt werden, natürlich auch anschließend gegessen werden. Ich wollte nicht ganz so als Außenseiterin da stehen und habe mich entschlossen, das Eis, welches sie zubereitet hat (extra für mich vegane Zutaten besorgt) zu essen. Natürlich war reichlich Zucker enthalten! Bereut habe ich es allerdings nicht, wie ihr jetzt wahrscheinlich vermutet, weil ich damit meinen Zuckerverzicht kurz unterbrochen habe, nein, sondern weil ich 5 Min. später ganz fürchterliches Sodbrennen bekam.

Wenn ich früher mal so einen Versuch gestartet hätte und dann einmal “gesündigt” hätte, hätte ich es an dieser Stelle auch dann ganz aufgegeben. Das werde ich natürlich nicht tun! Ich bezeichne das für mich auch nicht als Ausrutscher, sondern als für mich, vorher ganz geplanter Unterbrechung für dieses eine Eis. Ich hatte auch keinen Heißhunger darauf, oder wollte es unbedingt essen. Nein, es war einfach nur, weil ich nicht unhöflich sein wollte, weil man sich halt für mich die Mühe gemacht hatte, etwas veganes zu besorgen. Somit würde ich das für mich auch nicht als Schwäche oder ähnliches ansehen, ganz im Gegenteil, ich nehme ja nun weiterhin keinen Zucker zu mir und habe sogar etwas daraus lernen können. Diese Süße ist mir einfach nicht gut bekommen!

Ich habe jetzt fast die Hälfte meines persönlichen Experimentes rum und ich weiß noch nicht, wie ich mein Zuckerverhalten nach den 30 Tagen weiterführen werde. Bisher kann ich ja nur positives dazu berichten. Ich komme auch weiterhin mit nur 3 Mahlzeiten am Tag ganz prima zurecht. Also dazwischen denke ich noch nicht einmal ans Essen. Vor fast 2 Wochen noch, habe ich ständig ans Essen gedacht, und dem dann natürlich auch gerne nachgegangen. Das ist für mich die erstaunlichste Veränderung bis jetzt. Die nächsten Zeilen folgen in wenigen Tagen.

Eigentlich habe ich noch 2 Tage bis mein Experiment zu Ende geht. Ich muss es allerdings heute bereits beenden, da ich am Wochenende auf dem veganen Weihnachtsmarkt in Köln einen Stand bekommen habe. Ich werde dort mein Kochbuch Vegan ganz einfach, Kuchen und Weihnachtsplätzchen anbieten. Da ich den Teig für die Weihnachtsplätzchen aber heute schon mache, und vorher auf jeden Fall probieren möchte ob sie auch gelungen sind bevor ich sie Euch zum Naschen anbiete, erkläre ich mein Zucker-Experiment an dieser Stelle für beendet.

Somit waren es jetzt 28 Tage ohne Zucker

Meine Waage zeigt heute insgesamt 2,1 Kilo weniger an. Finde ich persönlich sehr gut. Ich habe vor ein paar Tagen Marzipan-Kugeln selbstgemacht, die hätte ich echt gerne probiert, aber ich blieb eisern. Obwohl ich mir gerne eine gegönnt hätte. Aber das werde ich nachholen. Ja, was hat sich nun verändert?

  1. Gewicht verloren
  2. Keine Müdigkeit mehr nach dem Essen
  3. Deutlich weniger Appetit über den Tag
  4. Veränderter Geschmackssinn

Mit dieser Veränderung in nur 28 Tagen bin ich mehr als zufrieden. Ich könnte jetzt natürlich weiterhin auf Zucker verzichten, habe mich aber dazu entschlossen, den Haushaltszucker nur noch zum Backen zu verwenden. Und das höchstens 1 Mal im Monat. Ich habe alles was es zu süßen gab, mit pürierten Datteln oder Feigen gesüßt. Das funktioniert prima bei sehr vielen Gerichten. Z.B. habe ich heute Morgen Milchreis gekocht. Statt Zucker habe ich einen Löffel pürierte Datteln untergemischt. Wenn ich Linsensuppe koche, mag ich sie gerne süß/sauer, also mit Essig und Zucker. Auch diesen Zucker habe ich mit Datteln ersetzt. In meine Tomatensauce habe ich anstelle von 1 TL Zucker ebenfalls Dattel-Mus gegeben. Eine braune Sauce habe ich mit pürierten Feigen zubereitet.

Wie ihr seht, es lässt sich in sehr vielen Gerichten einfach ersetzten. Beim Backen allerdings, bin ich mit dem Ergebnis nicht zu 100% zufrieden. Ich habe in den 28 Tagen eine Menge dazu gelernt und weiß nun, das Zucker uns unsere Energie raubt. Ich merke, wie ich einfach wacher bin als mit dem Zucker.

Ich wollte gerade mal probieren, wie es ist, wenn ich jetzt einen ganz normalen Keks zu mir nehme. Ich hatte noch Karamellkekse von Lotus hier, davon mache ich manchmal ein Dessert mit Sahne. Soll ich Euch was sagen? Der ist zum Abgewöhnen! Der ist nicht nur zu süß für meinen Geschmack, ich habe auch das Gefühl, ich schmecke da auch einen leichten bitteren Geschmack raus, der mir nicht gefällt.Daran merke ich, dass ich nicht nur die Süße als unangenehm empfinde, sondern grundsätzlich feinfühliger für unterschiedliche Geschmacksrichtungen geworden bin.

Zucker erstmal für 30 Tage meiden

Alles in Allem ein für mich gelungenes Experiment woraus ich ein andere Einstellung zum Zucker bekommen habe.

Also, bei mir gibt es nur 1 mal im Monat noch etwas gebackenes mit Zucker. Ansonsten bleibe ich bei Datteln und Feigen zum Süßen.